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in jungen Jahren großen Ruhm. Robert muss seine angestrebte Karriere als Pianist aufgeben, da er sich durch eine von ihm eigens konstruierte Maschine zum Training des kleinen Fingers schwerwiegende Verletzungen an den Händen zuzieht. Er wird Komponist und später Herausgeber der von ihm gegründeten "Neuen Zeitschrift für Musik". Die Ehe mit Clara erzwingt er gegen den Willen ihres Vaters vor Gericht. Aus der Ehe gehen acht Kindern hervor. Ihr letztes gemeinsames Domizil findet die achtköpfige Familie im Schumannhaus am Rande der Düsseldorfer Altstadt in der am Markt gelegenen Bilkerstrasse in der Carlstadt. |
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Der kleine Emil verstarb schon früh in Dresden, Felix wird in der Bilker Strasse geboren. Über Ferdinand Hiller und Felix Mendelssohn-Bartholdy gelangte Schumann von Leipzig nach Düsseldorf und übernimmt von ersterem die Stelle des Musikdirektors. Erst wenige Tage vor seinem ersten Konzert mit dem Düsseldorfer Musikverein vollendet er sein Violoncellokonzert und arbeitet noch am Tage vor seinem ersten Auftritt an den Partituren zum diesem großartigen Werk. Dies ist um so bemerkenswerter, als auf dem Programm des Antrittskonzertes höchst anspruchsvolle Werke |
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stehen: U.a. eine deutsche Erstaufführung von Niels W. Gades Camala für Solostimmen Chor und Orchester, die C-Dur Ouvertüre von Beethoven und das Mendelssohn-Klavierkonzert (Solistin:Clara).
Die Schumanns pflegen einen regen gesellschaftlichen Umgang.
Die Intelligenz der Gesellschaft trifft sich in ihrer Wohnung. Sie
schließen engen Kontakt zur Düsseldorfer Malerschule (Wilhelm von Schadow,
K.F. Lessing, Johann Peter Hasenclever) und den führenden Kreisen
der Düsseldorfer Gesellschaft (Josef Euler, Richard Hasenklever
u.a.). Bei ihrer Ankunft
werden sie begeistert empfangen und im Breidenbacher Hof einquartiert.
In einem
Schaffensrausch arbeitet Schumann jedoch weiterhin an einer Vielzahl bedeutender
Werke unter anderem der Es-Dur und der d-moll
Bei Robert
flackern 1851 Einzelanfälle von Schwindel und Gehörstörungen, unter denen er
schon seit 1833 litt, erneut auf. Die Erkrankung verschlechtert sich im
Verlauf der Jahre 1852 und 1853, es beginnen sich erste Anzeichen einer
geistigen Verwirrung bemerkbar zu machen. Robert hört durchgängig den Kammerton
A zu dem sich nun noch ein weiterer Klang gesellt. Später hört er ganze
Orchester und vernimmt merkwürdige Erscheinungen. Er beschäftigt sich mit dem "Tischerücken", |
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Weitere Informationen und Bilder vom Clara und Robert Schumannhaus |